Stichwahl vom 5. Juli bringt rotgrüne Mehrheit im Gemeinderat
Für das Stadtpräsidium hat es am 5. Juli leider nicht gereicht. Doch mit einer rotgrünen Mehrheit und einer Stadtklima-Initiative gehen die Grünen in den Wahlherbst 2026
Die Grünen Thun gratulieren Evelyne Salzmann zur Wahl ins Stadtpräsidium und Claudius Domeyer zur Wahl in den Gemeinderat. Die neue rot-grüne Mehrheit in Thun ist ein klarer Auftrag für eine sozialere und ökologischere Politik. Die Grünen werden sorgsam mit ihrer Verantwortung umgehen und den Dialog mit der Bevölkerung weiter stärken.
Das Resultat von Andrea de Meuron ist ein Achtungserfolg. Doch die Grünen hätten mehr erwartet. Zählt man die Stimmen von Andrea de Meuron und Katharina Ali Oesch aus dem ersten Wahlgang zusammen, dann hätte es gut für eine grünes Stadtpräsidentin reichen sollen. Die relativ tiefe Stimmbeteiligung zeigt aber, dass die kommunale Wahl sehr viel weniger Menschen angesprochen hat als die Abstimmung über die SVP-Initiative zur 10-Millionenschweiz am 14. Juni. Dazu kommt, dass bekannte SP-Exponenten offen die SVP-Kandidatin unterstützt haben. Dies ist angesichts der klaren Ablehnung der 10-Millionen-Initiative in Thun höchst erstaunlich und hat wertvolle Stimmen gekostet. Eine gute und verlässliche Zusammenarbeit gab es dagegen mit der SP-Parteileitung. Sie hat Andrea de Meuron im zweiten Wahlgang wie vereinbart unterstützt – so wie die Grünen den SP-Gemeinderatskandidat Claudius Domeyer. Diese Zusammenarbeit streben die Grünen auch bei den Gesamterneuerungswahlen an.
Für Andrea de Meuron ist das Kapitel Stadtpräsidium nun abgeschlossen. Sie wird mit grosser Freude Gemeinderätin bleiben und im November erneut antreten – mit Herzblut für Thun. Ergänzend dazu wird sie die Interessen von Thun in das Nationale Parlament einbringen sich für wichtige Thuner Infrastrukturprojekte sowie den Schutz des Thuner Detailhandels vor unfairer Konkurrenz durch internationale Onlineplattformen einsetzen. Auch in der Energie- und Klimapolitik gibt es aus Sicht der Städte grossen Handlungsbedarf.
Die Grünen Stadt Thun haben die Vorbereitung für die Gesamterneuerungswahlen vom 29. November bereits gestartet, sie werden gemeinsam mit den jungen Grünen antreten und die Zusammenarbeit mit der SP weiterführen.
Grüne Thun bereiten eine Stadtklima-Initiative vor
Die Grünen Thun haben in dieser Kampagne gezeigt, dass mit ihnen zu rechnen ist, auch für die Gesamterneuerungswahlen vom 29. November 2026. Über die Wahlen hinaus bereiten die Grünen Thun eine Stadtklima-Initiative vor. Klimabedingten Wetterextreme stellen Thun vor immer grössere Herausforderungen. Es ist höchste Zeit, dass die Stadt nicht nur in die Energiewende investiert, sondern rasch Massnahmen ergreift, um die Wohnbevölkerung, die Arbeitsnehmer:innen, die Schulen und den Gesundheitsbereich vor schädlicher Hitze zu schützen. Die Grünen Thun werden im August über Inhalt und Zeitplan informieren.
Kontakt:
Lea Schütz & Flurin Gächter, Co-Präsidium Grüne Thun, 078 907 29 02, praesidium@gruene-thun.ch