Stadtklima-Initiative
Für ein lebenswertes Thun
- Hitzesommer und Extremniederschläge: Die Folgen der Klimakrise werden auch in Thun immer sichtbarer und belasten Menschen und Natur.
- Grünflächen statt Asphaltwüste, Bäume statt Parkplätze und Begegnungszonen statt Isolation: Mit der Lancierung der Stadtklima-Initiative wollen Grüne, junge Grüne und Umweltverbände die Stadt Thun besser gegen Hitze schützen und gleichzeitig die Lebensqualität verbessern.
Der vergangene Sommer hat uns gezeigt, wie stark sich unsere Städte erhitzen und wie fest die Lebensqualität dadurch abnimmt. Die Hitze beeinträchtig die Gesundheit und die Lebensqualität. In Zukunft werden solche Hitzesommer intensiver und häufiger. Dies belegt die internationale Klimaforschung. Selbst Temperaturen von bis zu 50 Grad Celsius sind im Jahr 2050 nicht mehr ausgeschlossen. Genau deshalb braucht es die Stadtklima-Initiative in Thun.
Die Thuner Stadtklima-Initiative fordert Massnahmen zur Kühlung von Wohnumfeld, Schulen und Begegnungsorten. Sie soll zusätzliche Grünflächen und Begegnungszonen, die Anpflanzung von hitzeresistenten Bäumen, die Förderung der Biodiversität und die Beschattung von öffentlichen Räumen oder Pausenplätzen fördern. Des Weiteren soll die Stadt bei sämtlichen baulichen Massnahmen auf Materialien setzen, die über eine hohe Rückstrahlfähigkeit verfügen, um die Hitze zu mindern (Albedo-Effekt). Auch das Schwammstadtprinzip soll vermehrt angewendet werden, indem die Versickerung von Regenwasser mit durchlässigen Oberflächen gefördert wird.
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