Ausgewogene rot-grüne Doppelkandidatur: De Meuron fürs Stadtpräsidium, Domeyer für den Gemeinderat
Für den zweiten Wahlgang der Ersatzwahlen vom 5. Juli 2026 treten Grüne Thun und SP Thun mit einer gemeinsamen, ausgewogenen rot-grünen Doppelkandidatur an: Andrea de Meuron kandidiert fürs Stadtpräsidium, Claudius Domeyer für den Gemeinderat. Nach den Resultaten des ersten Wahlgangs bündeln die beiden Parteien ihre Kräfte und setzen auf eine starke Vertretung für soziale und nachhaltige Politik in Thun.
Nach dem ersten Wahlgang der Ersatzwahlen vom 14. Juni 2026 ergibt sich für den zweiten Wahlgang vom 5. Juli eine ausgewogene rotgrüne Doppelkandidatur. Katharina Ali-Oesch (SP) verzichtet auf eine erneute Kandidatur fürs Stadtpräsidium und unterstützt Andrea de Meuron (Grüne). Simone Rosser Hans (Grüne) verzichtet auf eine Kandidatur
für den Gemeinderat und unterstützt Claudius Domeyer (SP). Grüne Thun und SP Thun stehen geschlossen hinter beiden Kandidaturen.
Die Resultate im Überblick:
Stadtpräsidium: Andrea de Meuron (Grüne) [4507 Stimmen], Katharina Ali-Oesch (SP) [4359 Stimmen], Eveline Salzmann (SVP) [7446 Stimmen].
Gemeinderat: Claudius Domeyer (SP) [5997 Stimmen], Simone Rosser Hans (Grüne) [3245 Stimmen], Valentin Borter (SVP) [6374 Stimmen].
Das absolute Mehr wurde in beiden Wahlgängen nicht erreicht. Wie vor dem ersten Wahlgang vereinbart, unterstützen Grüne Thun und SP Thun im zweiten Wahlgang jeweils diejenige rotgrüne Kandidatur, die im ersten Wahlgang das bessere Resultat erzielt hat. „Die ersten Wahlgänge haben es gezeigt: Die Wähler:innen wünschen sich in Thun sowohl soziale, als auch grüne Politik. Unsere ausgewogene Kandidatur für die zweiten Wahlgänge trägt diesem Umstand Rechnung“, halten Lea Schütz und Flurin Gächter (Co-Präsidium Grüne Thun) und Timo Junger (Präsident SP Thun) gemeinsam fest. Mit Andrea de Meuron kandidiert eine Gemeinderätin, die seit 2018 die Direktion Finanzen, Ressourcen und Umwelt leitet. In ihrer Direktion wurden zentrale Vorhaben
umgesetzt: das Energiestadt Gold-Label (2024), der Klimaaktionsplan und die Mitbegründung der Energieregion Thunersee. Ihre solide Finanzpolitik ermöglichte 2024 die Steuersenkung von 1.72 auf 1.66, die mit über 92 Prozent Ja-Stimmen angenommen wurde.
Mit Claudius Domeyer kandidiert ein Pflegefachmann und Dozent, der die sozialen Realitäten der Stadt aus seiner beruflichen Praxis kennt. Als ehemaliger Präsident der SP Thun und langjähriges Vorstandsmitglied bringt er zudem viel politische Erfahrung mit. In seinem Berufsalltag erlebt er, wie entscheidend bezahlbarer Wohnraum, eine gute Gesundheitsversorgung und verlässliche Unterstützung im Alltag für die Lebensqualität der Menschen sind – Erfahrungen, die sein politisches Engagement prägen. Grüne Thun und SP Thun rufen alle Thuner:innen auf, am 5. Juli 2026 von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen. Der zweite Wahlgang ist eine erste Etappe auf dem Weg zu den Gesamterneuerungswahlen vom 29. November 2026.